Mag. Pth. Ingrid Hubacek-Stenmo
Psychotherapeutin · Körper- und Atemtherapeutin · Yoga- und MBSR-Lehrerin
Mein persönlicher und beruflicher Weg begann mit der Suche nach Sinn und der Frage, was Heilung und inneres Wachstum wirklich unterstützen kann.
Geboren und aufgewachsen in Schweden, lebe ich seit meiner Jugend in Österreich. Schon früh interessierten mich die östlichen Weisheitslehren, insbesondere der Buddhismus und die Yogaphilosophie. Zahlreiche Reisen und längere Aufenthalte in Indien und anderen Ländern Asiens ermöglichten es mir, diese Traditionen kennenzulernen, über viele Jahre zu praktizieren und in meinen Alltag zu integrieren.
Mit der Zeit entstand ein Weg, ...
Mit der Zeit entstand ein Weg, der Psychotherapie, Körperarbeit, Atem, Yoga und Meditation miteinander verbindet. Diese Erfahrungen haben meinen Blick auf den Menschen geprägt und meine Arbeit bereichert. Sie fließen sowohl in meine psychotherapeutische Arbeit als auch in meine Achtsamkeitskurse ein. Einen besonderen Stellenwert haben dabei meine MBSR-Kurse (Mindfulness-Based Stress Reduction), in denen vieles von dem zusammenkommt, was mich über viele Jahre begleitet und geprägt hat.
Viele Lehrerinnen und Lehrer haben mich auf meinem Weg inspiriert – sowohl durch persönliche Begegnungen als auch durch ihre Schriften. Eine besondere Bedeutung hat für mich Ayya Khema. Obwohl ich ihr nie persönlich begegnet bin, haben ihre Bücher mein Verständnis der buddhistischen Lehre vertieft und mich über viele Jahre begleitet.
Besonders verbunden bin ich der buddhistischen Achtsamkeitspraxis in der Theravada-Tradition. Meine Lehrerin Ursula Lyon, eine Schülerin von Ayya Khema, begleitete mich auf diesem Weg über viele Jahre und autorisierte mich schließlich, Meditation und buddhistische Lehre weiterzugeben.
Was mich in meiner Arbeit leitet
Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch die Fähigkeit in sich trägt, mit mehr Klarheit, Gelassenheit und Mitgefühl auf das Leben zu antworten. Manchmal braucht es einen geschützten Raum, achtsame Begleitung und etwas Zeit, damit diese Fähigkeiten wieder spürbar werden.
Achtsamkeit ist für mich nicht nur eine Methode, sondern eine Lebenshaltung. Sie zeigt sich in der Meditation ebenso wie im Alltag – beim Gehen, Zuhören, Atmen oder in der Begegnung mit einem anderen Menschen.
Die formelle Meditationspraxis schenkt Stabilität und innere Ausrichtung. Ebenso wichtig ist mir die gelebte Achtsamkeit in unseren Beziehungen und im täglichen Leben. Meine Familie, meine Partnerschaft, meine Kinder und Enkelkinder waren und sind bis heute meine größten Lehrmeister.
Ich verstehe meine Arbeit als Einladung, den eigenen Weg mit mehr Bewusstheit, Vertrauen und innerer Freiheit zu gehen.
Aus-, Fort- und Weiterbildungen – eine Auswahl
- Seit über 30 Jahren regelmäßige Teilnahme an Retreats und Sesshins
- Studium des Buddhismus bei verschiedenen Lehrerinnen und Lehrern im In- und Ausland, u. a. bei Ursula Lyon, Bhante Seelawansa, Ama Samy und Marie Mannschatz
- Studienlehrgang „Buddhismus im interreligiösen Dialog“, Universität Wien und Colombo, Sri Lanka
- Ausbildung zur Yogalehrerin
- MBSR-Lehrerausbildung nach Jon Kabat-Zinn
- Teacher Training „Positive Neuroplasticity“ bei Rick Hanson
- Fortbildungen zum Thema Selbstmitgefühl bei Chris Germer, Kristin Neff und Christine Brähler
- Verschiedene Aus- und Weiterbildungen in körperorientierter Psychotherapie
- Ausbildung in Personzentrierter Psychotherapie und Focusing
- Magisterstudium der Psychotherapiewissenschaften, Sigmund Freud Universität Wien
Weiterbildungen
- Seit über 30 Jahren regelmäßige Teilnahme an Retreats und Sesshins
- Studium des Buddhismus bei verschiedenen Lehrerinnen und Lehrern im In- und Ausland, u. a. bei Ursula Lyon, Bhante Seelawansa, Ama Samy und Marie Mannschatz
- Studienlehrgang „Buddhismus im interreligiösen Dialog“, Universität Wien und Colombo, Sri Lanka
Bernhard Hubacek
1955 in Wien geboren und am Stadtrand nahe an den Weinbergen aufgewachsen. Lange Streifzüge durch die damals noch dünn besiedelte Peripherie mit ihren Föhrenwäldern, Steinbrüchen und Brombeerstauden waren prägende Kindheitserfahrungen und zugleich willkommener Freiraum in einem sonst eher als eng empfundenen bürgerlichen Milieu.
Abgeschlossene Ausbildungen
- Akademie (heute: FH) für Sozialarbeit, Wien – Diplom
- Langjährige Psychotherapieausbildung (Zusatzbezeichnung: Personzentrierter Psychotherapeut, APG-FORUM Wien)
- Internationale Ausbildung in Biodynamischer Körperpsychotherapie (Staff mit G. und E. Boyesen, London, D. Boadella, Zürich, B. Schröter, Berlin u.a.)
- Weiterbildungen in körpereinbeziehenden Therapieverfahren wie Vegetotherapie nach Wilhelm Reich (WRI, Wien)
- Focusing (J. Wiltschko, DAF Deutschland)
- Entwicklungsorientierter Systemischer Therapie (Institut Weinheim, Deutschland)
- Zusätzlich Erwerb von Coachingkompetenz (Bauer-Jelinek, Wien)
- Absolvent eines Studienlehrganges über Buddhismus im interreligiösen Dialog an der Universität Wien in Zusammenarbeit mit der Buddhist and Pali Universitiy,Colombo, Sri Lanka
- Diverse Weiterbildungen und Trainings in achtsamkeitsbasierten Verfahren, Meditation, Selbst-Mitgefühl und Neuronale Plastizität u.a. bei Marie Mannschatz, Bhante Seelawansa, Chris Germer, Christine Brähler, Rick Hanson, Nicole Stern, Ursula Lyon u.a.
Seit 1994 ausschließlich selbständige Tätigkeit als Psychotherapeut, Coach und Achtsamkeitstrainer, Mitbegründer des Therapiezentrums OK bzw. des Instituts für Achtsamkeit, SATI.
Langjährige Lehr-, Ausbildungs- und Supervisionstätigkeit in freier Praxis u.a. für das psychotherapeutische Propädeutikum der APG, NGOs und diverse Institutionen.
Entwicklung von Fortbildungs- und therapeutischen Selbsterfahrungskonzepten (basierend auf den Grundlagen der Humanistischen Psychologie sowie den Prinzipien von Achtsamkeit und Selbst-Mitgefühl) – größtenteils gemeinsam mit meiner Frau Ingrid („Kraft des Verzeihens“, „Wege der Liebe“, „Glück ist keine Glückssache“).
Seit vielen Jahren intensive Auseinandersetzung mit den psychologischen Konzepten der Achtsamkeit sowie mit wissenschaftlichen Forschungsarbeiten (Tania Singer, Britta Hölzel u.a.), die den therapeutischen Nutzen von Meditationspraxis nachweisen.
Mit Achtsamkeit durch die Jahre
SATI will einen Raum für Achtsamkeit, Meditation und persönliche Entwicklung bieten.
Seit mehr als drei Jahrzehnten begleiten wir Menschen als Psychotherapeuten und Meditationslehrende. Aus dieser langjährigen Erfahrung ist eine Haltung gewachsen, die unsere Arbeit bis heute prägt.
Für uns ist Achtsamkeit eine Haltung, wahrscheinlich sogar die beste Weise, dem Leben zu begegnen.
Eine Haltung, die hilft, auch in schwierigen Zeiten mit sich selbst in Verbindung zu bleiben. Eine Haltung, die innere Ressourcen stärkt und Beziehungen vertieft:
Die Beziehung zu sich selbst.
Die Beziehung zum eigenen Körper.
Die Beziehung zu anderen Menschen.
Die Beziehung zum Leben.
Achtsamkeit ist die Haltung, die all diese Beziehungen nährt.
In den letzten Jahren haben wir SATI bewusst kleiner werden lassen. Wir arbeiten nun überwiegend in Gruppen mit rund zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern. So entsteht eine Atmosphäre, in der Vertrauen wachsen kann, persönliche Begegnung möglich wird und jeder Mensch mit seiner persönlichen Geschichte Platz findet.
Heute, in einer späteren Phase unseres Berufslebens, wissen wir, wie sehr eine achtsame Haltung das Leben bereichern kann – nicht nur in guten Zeiten, sondern gerade dann, wenn das Leben herausfordert.


